Wüstenfeeling

Dubai in the desert.
Wir fuhren und fuhren. Hier sind alle Straßen mit riesiger Beleuchtung ausgestattet. Sechsspurige Hghways führen von Dubai nach Abu Dhabi. Kein Mensch war auf der Straße und nachdem wir Dubai verlassen hatten, kam nur noch Wüste rechts und links. Irgendwann ging es rechts ab und wir fuhren weiter in die Dunkelheit. Nach einem großen Tor und unzähligen Dünen passierten wir das Eingangstor des Al Maha Resorts and Spa. Es ist nicht nur ein Hotel sondern eine Conservation Area für mehrere ausgerottete Tierarten, wie dem weißen Wüsten Oryx. Es gibt keine Zimmer, sondern nur kleine Bungalow im Stil einer Bedouinenbehausung. Jede kleine Villa hat einen privaten Pool mit Blick in die Wüste. Es ist traumhaft ruhig und die arabischen Gazellen kommen bis in den Garten. Ein perfekter Ort um runter zu kommen, sich zu besinnen, aber auch um das ein oder andere Wüsten Abenteuer zu erleben.
Am ersten Morgen haben wir einen DesertDrive mit unserem pakistanischen Guide Shezab unternommen. In einem Geländewagen mit Vierradantrieb und Überrollkäfig ging es die Dünen rauf und runter. Mir blieb bei den Manövern fast das Herz stehen. Es war eine tolle Erfahrung und auf einer großen Düne, auf der wir Rast gemacht haben, könnte man bis an den Horizont und wir entferntes Sandstein Gebirge schauen. Hier gibt es keine Wege oder Straßen, die sich störend durchs Bild ziehen. Nur endloser, gelb roter Sand und ein paar Wüstenbüsche. Oben auf der Düne, wenn der Wind über die Klippe pfeift und den Sand in den Himmel trägt,
Zeigt sich die Natur in ihrer ganzen Kraft. Ich fühle mich ruhig und glücklich. Mit den Zehen im feinen Sand und Wind in meinem Haar.
Wieder zurück gab es ein herrliches Frühstücksbuffet auf der Terrasse mit Blick auf eine kleine Oase, Gaze!len und Oryxantilopen.
Da es in Dubai früh dunkel wird, haben wir und schon um 16.30 zum Kamel reiten und Sonnenuntergang anschauen getroffen. Es war das erste Mal, dass ich auf einem Kamel saß und neben der Tatsache, dass sie ganz schön laute und merkwürdige Töne von sich geben, wackelt es da oben ganz schön. Trotzdem kann ich mir nun bildlich vorstellen, wie sie damals auf Kamelen die Wüste durchquert un Handel betreiben haben. Schritt für Schritt bahnen sich die großen Tiere einen Weg durch den Sand und sind kaum aus der Ruhe zu bringen. Auf der anderen Seite gibt es auch Kamel rennen in Dubai und ich will mir gar nicht vorstellen, wie es sich anfühlt, auf einem Kamel zu sitzen, das wie von der Tarantel gestochen losrennt.
In den Dünen angekommen haben wir uns alle ein Plätzchen gesucht, von wo wir in Ruhe den Sonnenuntergang anschauen konnten. Der Sand in der Wüste sieht zu jeder Tageszeit anders aus. Er wechselt von creme zu gelb und dann zu rötlich orange. In Zusammenspiel mit roter Sonne und rosa Wolken ein Anblick, den man so schnell nicht vergisst.

Wieder zurück gab es zum Abendessen einen Ausflug in die Welt der arabischen Speisen. Eine Mezze Platte mit Fladenbrot, Humus, arabischen kleinen skaten und Oliven, gefolgt von einer Echten auf Reis mit Rosinen und Kardamom. Es ist schon eine spezielle Erfahrung mit den ganzen orientalischen Gewürzen, aber mir schmeckt es wahnsinnig gut.

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