Bali – Das letzte Paradies

– Beim Lesen guter Bücher wächst die Seele empor. –
    Voltaire

9783608980288

Geschrieben von: Nigel Barley

Nigel Barley, geboren 1947 im Süden von London. Als Ethnologe arbeitete er u. a. in West-Afrika. Im Anschluss leitete er für viele Jahre die ethnologische Abteilung im British Museum. In dieser Zeit entdeckte er seine Liebe zum asiatischen Kulturraum, vor allem zu Indonesien, wo er seit einigen Jahren lebt.

Das Paradies Bali in den Zwanziger Jahren – unentdeckt, authentisch, freigeistig, exotisch. Ein Treffpunkt für Künstler, Entdecker und Pioniere. Der deutsche Lebenskünstler Walter Spies bietet in seinem Haus auf Bali den verschiedensten Charakteren (z.B: Vicky Baum, Charlie Chaplin und anderen) Unterschlupf, Gesellschaft und zeigt ihnen sein Bali, geprägt von Kultur, Kunst und philosophischen Diskursen. Ein Buch, welches dem Leser die Atmosphäre eines liebenswürdigen, urigen, etwas naiven Volkes vermittelt. Für mich nicht ganz so tiefsinnig, wie es in dem Klappentext erscheint und doch eine leichte, inspirierende Geschichte eines der letzten himmlischen Plätze auf Erden, wie es Bali vor langer Zeit gewesen ist. Das Bali, das ich kenne, findet sich nur in Teilen in der Beschreibung wieder, und auch der Fokus auf diverse homoerotische Verbindungen zwischen den „Bule“ Weißen und Einheimischen, war mir etwas zu sehr in den Vordergrund gespielt.

Nichtsdestotrotz ein Buch, das ein Must-Read für Bali Liebhaber, Reiselustige und Abenteurer ist und daran erinnert, dass die hochentwickelte, westliche Welt, nicht nur Gutes bringt und das manchmal das Glück in der Einfachheit des Lebens und Liebens liegt.

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